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8 digitale Produkte die du online verkaufen kannst

24. Januar 2022

Nie war es leichter online etwas zu verkaufen. Die einzige Frage die du dir stellen musst ist, was willst du verkaufen. In diesem Artikel zeigen wir dir acht Ideen für digitale Produkte, die du leicht selber umsetzen und online verkaufen kannst.

Zuerst klären wir auf, was digitale Produkte überhaupt sind und welche Vorteile sie gegenüber physischen Produkten haben. Ebenfalls erklären wir kurz, wie du diese Produkte online verkaufen kannst. Im Zentrum stehen jedoch acht konkrete Ideen für digitale Produkte, die dir als Inspiration dienen sollen.

Überblick Produktideen für den Online-Verkauf

  1. digitale Bücher (eBooks)
  2. Hörbücher / Podcasts
  3. Digitale Vorlagen
  4. Online-Kurse
  5. Bezahlte Newsletter
  6. App / Software
  7. Coaching Unterlagen / Lernmaterialien
  8. Mitgliedschaften

Was sind digitale Produkte?

Mit digitalen Produkten, sind nicht-physische Produkte gemeint, die ausschließlich auf Datenträgern/Computern gespeichert sind. Dazu zählen unter anderem Produkte wie digitale Fotos, eBooks, Musik-Dateien und Videos.

Workshops und Events, die online stattfinden, zählen dabei ebenso zu den digitalen Produkten. Kunden erhalten kein greifbares Produkt, sondern Zugang zu einem Kurs der zum Beispiel per Video gestreamt wird.

Vorteile digitaler Produkte

Digitale Produkte können, im Gegensatz zu physischen Produkten, normalerweise nahezu unbegrenzt oft verkauft werden, ohne zusätzliche Produktionskosten.

Ein Video kann beispielsweise unendlich oft verkauft und von Käufern heruntergeladen werden. Die Kosten für das Video entstehen nur einmalig bei der Produktion. Wenn du dahingegen eine DVD verkaufst, dann entstehen nicht nur bei der Produktion des Videos, sondern z.B. bei der Erstellung der einzelnen DVDs und der Lagerung Kosten.

Hinweis: Die wahren Kosten digitaler Produkte sind nicht exakt null. In der Realität entstehen z.B. geringe Lagerungskosten für die Speicherung digitaler Dateien. Diese sind meist jedoch im Cent-Bereich.

Der Verkauf digitaler Produkte ist dadurch viel lukrativer als der physischer Produkte. Die sog. Grenzkosten (variable Kosten für die Produktion) digitaler Produkte liegen bei fast null Euro. Somit hast du nur anfangs einmalig Aufwand mit der Herstellung und ab dann die Aussicht auf ein passives Einkommen durch den Verkauf. Kosten für Werbung kommen natürlich, genau wie beim physischen Produkt, noch dazu.

8 digitale Produkte für den Online-Verkauf

1. Digitale Bücher (eBooks)

Eines der verbreitetsten und erfolgreichsten digitalen Produkte, ist das digitale Buch (kurz: eBook). Jeder ist in der Lage mit etwas Zeit ein eBook selbst zu verfassen und online zu verkaufen.

Im Gegensatz zu physischen Büchern gibt es keine besonderen Hürden beim Verkauf von eBooks. Alles was du benötigst, ist ein Thema für dein Buch und einen Computer/Tablet um das Buch zu schreiben.

Unser ausführlicher Artikel zum Thema hilft dir von der Ideenfindung bis zur Veröffentlichung deines eBooks.

Beispiele für eBooks: Kochbücher, Kurzgeschichten, Anleitungen,  Romane.

2. Hörbücher / Podcasts

In den letzten Jahren ist kaum ein Segment so stark gewachsen wie das der Podcasts und Hörbücher. Viele Menschen bevorzugen es Inhalte vorgelesen zu bekommen.

Einen Podcast zu produzieren ist dabei nicht schwer. Alles was du dazu brauchst ist ein professionelles Mikrofon, eine Aufnahme Software und eine Idee worüber du sprechen möchtest.

Die Bandbreite möglicher Themen ist riesig. Es gibt Podcasts die Fachthemen besprechen, Podcasts die beim Einschlafen helfen und Podcasts die bekannte Persönlichkeiten und Expert:innen interviewen.

Beispiele für Hörbücher / Podcasts: Interviews, Einschlafbegleitungen, Besprechungen von Fachthemen

3. Digitale Vorlagen

Du kennst dich gut mit Photoshop aus? Du bist ein Meister der Organisation? Du hast eigene Kamera-Filter entwickelt? Dann warte nicht länger und starte durch mit deinem ersten digitalen Produkt!

Erstelle z.B. Vorlagen für Photoshop, speichere dein Organisationssystem als Template für Notion oder OneNote oder exportiere deine Foto-Presets.

Frage dich ob andere Personen von deinen Materialien profitieren könnten. Ist dies der Fall, erstelle ein Verkaufsseite für diese Produkte. Wie das innerhalb weniger Minuten geht, erfährst du am Ende dieses Artikels.

Beispiele für digitale Vorlagen: Vorlagen für Design-Programme, Excel-Vorlagen, Organisationshilfen, Foto-Presets, Druckvorlagen

4. Online-Kurse

Du willst dein Wissen gerne teilen, aber ein eBook wird dem nicht gerecht? Wie wäre es dann mit einem Online-Kurs rund um deine Expertise.

Online-Kurse haben gerade durch die Pandemie deutlich an Popularität gewonnen. Ein Online-Kurs bietet für Käufer den großen Vorteil, dass an ihm von überall aus teilgenommen werden kann und er zu jeder Uhrzeit absolviert werden kann.

Es gibt kein festes Format für Online-Kurse. Du kannst z.B. Videos aufzeichnen und verschicken, Live-Kurse via Zoom anbieten und Zusatzmaterialien als PDFs zur Verfügung stellen.

Beispiele für Online-Kurse: Back- und Kochkurse, Sportprogramme,  Schulungen

5. Bezahlte Newsletter

Alternativ zu einem eBook oder Online-Kurs, lässt sich Wissen auch in einem regelmäßigen Newsletter vermarkten. So könntest du zum Beispiel dein Fachwissen zu einem Thema jede Woche um eine neue Lektion erweitern.

Es gibt beispielsweise Newsletter die sich mit der Analyse aktueller Themen aus ihrem Fachgebiet befassen. Eine weitere Idee sind Newsletter, die zu wechselnden Themen (z.B. Ernährung) regelmäßig die wichtigsten News und Artikel sammeln, aufbereiten und verschicken.

Beispiele für bezahlte Newsletter: Branchen-News, Detailanalysen, Wöchentliche Tipps zu einem Thema

6. App / Software

Eines der klassischen digitalen Produkte stellen Software und Programm-Skripte dar. Schon früh wurde das Potential des Verkaufs dieser Produkte erkannt.

Auf Smartphones kannst du Software in den App Stores zur Verfügung stellen und musst dich dabei an die Bedingungen von Google und Apple halten. Auf dem Computer/Mac bist du jedoch flexibler und entscheidest selber was und wie du verkaufst.

Während vor einigen Jahren nur wenige Menschen programmieren konnten, gibt es mittlerweile zahlreiche Anleitungen und Tutorials online, die das Erlernen kinderleicht machen. Programmieren lernen kann somit eine interessante Herausforderung sein und gleichzeitig die Möglichkeit bieten ein verkaufsfähiges Produkt zu entwickeln.

Beispiele für Apps / Software: Skripte die alltägliche Aufgaben erleichtern, Software für Zeitmanagement , Videospiele

7. Coaching Unterlagen / Lernmaterialien

Nichts eignet sich besser zum Verkauf als Wissen! Wenn du dich in einem Thema gut auskennst oder kürzlich das Studium, eine Ausbildung oder Zertifizierung durchlaufen hast, dann bringe dein Gelerntes zu Papier.

In der aktuellen Zeit strebt jeder nach Verbesserung und Perfektion. So ist es wenig verwunderlich, dass viele nach Hilfsmitteln suchen, um diese Anforderungen zu erfüllen.

Egal ob Lernmaterialien für eine wichtige Prüfung oder Anleitungen zur Optimierung der sportlichen Leistungen. Denke darüber nach, ob du Wissen hast, von dem andere profitieren können und verpacke es als digitales Produkt für den Onlineverkauf.

Beispiele für Coaching Unterlagen / Lernmaterialien: Begleitunterlagen für Prüfungen, Tipps für Studienfächer, Tipps für Berufseinsteiger

8. Mitgliedschaften

Ein besonderes digitales Produkt sind Mitgliedschaften. Genau genommen funktionieren sie anders, als die zuvor genannten Produkte auf dieser Liste.

Eine Mitgliedschaft kann online verkauft werden. Käufer erwerben aber keine Dateien, sondern die Teilnahme in einer Community oder an einem regelmäßig stattfindenden Kurs. Das eigentliche Produkt und Geschäftsmodell ist somit ein Abo.

Du verdienst kontinuierlich Geld durch Mitgliedsbeiträge. Im Gegenzug dafür erhalten Nutzer Zugang zu Materialien, einem Forum, Gruppen oder regelmäßigen Live-Kursen. Anders als bei einem klassischen digitalen Produkt, dass einmal erstellt und unbegrenzt oft verkauft werden kann, ist es bei Mitgliedschaften sinnvoll, regelmäßig neue Inhalte bereitstellen, um den Mitgliedern einen Mehrwert zu bieten.

Durch eine Mitgliedschaft bzw. Abo werden deine Einnahmen planbarer. Gleichzeitig ist dies mit mehr Arbeit verbunden als die zuvor genannten digitalen Produkte.

Beispiele für Mitgliedschaften: Experten-Communities, regelmäßige Sport-Sessions, Communities zur Unterstützung beim Lernen

Wie verkaufe ich mein digitales Produkt?

Sobald du ein digitales Produkt erstellt hast, kannst du es online zum Verkauf anbieten. Nur so verdienst du auch wirklich Geld damit.

Für den Onlineverkauf gibt es verschiedene Tools - eines davon ist tentary. Mit tentary erstellst du innerhalb weniger Minuten eine eigenständige Verkaufsseite für dein digitales Produkt. Du benötigst keine eigene Webseite und keine technischen Vorkenntnisse.

Tentary bietet dir eine faire und unkomplizierte Lösung an, dein Produkt anzulegen, den Verkauf sowie die Zahlung abzuwickeln und Käufern dein Produkt nach dem Kauf zur Verfügung zu stellen.

Deine Verkaufsseite kannst du mit deiner Community auf allen Plattformen teilen. Hier ein Beispiel wie du ein Produkt anlegen kannst:

Produkt anlegen bei tentary

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