Online lässt sich Geld verdienen. Damit du aber gut davon leben kannst, sollten es 200 bis 500 Euro pro Tag sein. Warum gerade diese Höhe und wie du dieses Ziel erreichst, erklären wir dir hier.
Inhaltsverzeichnis
- Kannst du wirklich 200 bis 500 Euro am Tag verdienen?
- Willst du aktiv oder passiv 200 bis 500 Euro am Tag verdienen?
- Was du wirklich verdienen musst, um auf 200 bis 500 Euro zu kommen
- Die 3 gängigsten Methoden, um 200 bis 500 Euro am Tag zu verdienen
- Freelancing
- Digitale Produkte
- Nischenseiten & Affiliate
- Fazit
Online Geld zu verdienen macht Spaß. Schließlich kannst du dir deine Zeit frei einteilen und bist nicht mehr gezwungen, zu einer Arbeitsstätte zu fahren. Das spart Zeit und Nerven. Du stehst nie wieder im Stau und musst dich auch nicht mehr über ausgefallene Züge ärgern. Diese Arbeitsweise eignet sich daher vor allem für Menschen, die mehr Flexibilität in ihrem Alltag wünschen.
Um jedoch genügend Geld zu verdienen, eignet sich nicht jeder Online-Job. Umfragen ausfüllen und Klickarbeiten bieten zwar niedrige Einstiegshürden, aber mehr als ein Taschengeld kommt bei solchen Tätigkeiten nicht zusammen. Damit du von deinem Verdienst auch wirklich leben kannst, musst du etwa 200 bis 500 Euro pro Tag verdienen.
Diese Zahl ist nicht aus der Luft gegriffen. Denn laut dem Statistischen Bundesamt verdienen die Deutschen rund 4.800 Euro brutto (Stand: April 2025). Dabei handelt es sich um einen Durchschnitt über alle Branchen und Erfahrungsstufen hinweg. Es gibt auch Menschen, die deutlich mehr oder deutlich weniger verdienen. Mit 200 bis 500 Euro pro Tag käme man bei 20 Arbeitstagen auf 4.000 bis 10.000 Euro im Monat. Der Wunsch drückt also aus, online mindestens so viel zu verdienen wie der Durchschnitt oder auch darüber.
Aber ist das überhaupt realistisch?
Kannst du wirklich 200 bis 500 Euro am Tag verdienen?
Die kurze Antwort vorneweg: Ja, es ist auf alle Fälle möglich, 200 bis 500 Euro pro Tag zu verdienen.
Doch es gibt einiges zu beachten. Denn um online so viel Geld zu erwirtschaften, musst du dich in fast allen Fällen selbstständig machen. Nur so kannst du Einfluss darauf nehmen, wie viel du selbst verdienst und wann und wo du arbeitest.
Mit einer Selbstständigkeit gehen jedoch auch einige Herausforderungen einher. Du musst dich beispielsweise selbst um deine Steuern kümmern, mehr für die Krankenversicherung zahlen und trägst auch das gesamte Risiko. Dein Einkommen ist zumeist nicht so planbar wie bei einer Festanstellung und eine erfolgreiche Selbstständigkeit entsteht nicht über Nacht. Zwar gibt es vor allem in den sozialen Netzwerken Berichte von Menschen, die es angeblich in kurzer Zeit zum Reichtum geschafft haben. Das ist jedoch nicht die Regel.
Wenn du wirklich 200 bis 500 Euro am Tag verdienen willst, musst du viel Energie in dein Business stecken. Zudem wirst du immer wieder Herausforderungen gegenüberstehen. Einige wirst du meistern, an anderen wirst du scheitern – aber an allen wirst du wachsen.
Wenn du dazu bereit bist, musst du dir nur noch eine Sache überlegen: Wie willst du dein Geld verdienen?
Willst du aktiv oder passiv 200 bis 500 Euro am Tag verdienen?
Alle Online-Jobs lassen sich in zwei Kategorien unterteilen.
- Zeit gegen Geld: Hierbei rechnest du eine Dienstleistung mit deinem Kunden ab. Das kann beispielsweise ein Beratungsgespräch, das Verfassen eines Artikels oder das Designen einer Website sein.
- Produkt gegen Geld: Hierbei verkaufst du ein digitales Produkt, zum Beispiel ein eBook oder einen Online-Kurs. In der Regel geschieht das über den eigenen Online-Shop oder einer Verkaufsplattform.
Wie du online Geld verdienen willst, solltest du dir vorher überlegen. Beide Varianten haben nämlich unterschiedliche Vor- und Nachteile.
Mit der Zeit-gegen-Geld-Methode kannst du sofort Umsatz machen und darfst an wechselnden Projekten arbeiten. Dafür verdienst du nichts, wenn du krank oder im Urlaub bist. Auch kann es zu Auftragsflauten kommen. Du musst also für diese Phasen Rücklagen bilden. Zudem gibt es eine Verdienstobergrenze, da du nur eine begrenzte Anzahl an Stunden pro Tag arbeiten kannst.
Diese Probleme hast du bei der Produkt-gegen-Geld-Methode nicht. Auch wenn du nicht arbeitest, können Kunden deine Produkte kaufen. Zudem ist das Geschäft skalierbar, da du deine digitalen Produkte so oft du willst verkaufen kannst. Dafür musst du jedoch in Vorleistung gehen. Denn die Erstellung der Produkte kostet Zeit und manchmal auch Geld. Gleichzeitig hast du keine Gewissheit, dass sie sich verkaufen werden.
Wichtig: Auch wenn du mit digitalen Produkten passiv Geld verdienst, solltest du sie nicht als passives Einkommen betrachten. Schließlich musst du sie bewerben, Feedback einsammeln und sie weiterentwickeln. Du musst also kontinuierlich Arbeit in dein Business stecken.
Was du wirklich verdienen musst, um auf 200 bis 500 Euro zu kommen
Wie bereits erwähnt, musst du für solche Tagessätze selbstständig sein. Das bedeutet auch, dass das auf deinem Konto landenden Geld nicht komplett dir gehört. Du musst davon noch Steuern, deine Krankenversicherung, deine Altersvorsorge und deine Betriebskosten zahlen. Zudem solltest du immer einen Teil zur Seite legen, um auf Auftragsflauten und Krankheiten vorbereitet zu sein.
Wie viel bleibt von den 200 bis 500 Euro dann noch übrig?
Um das genau zu berechnen, müsstest du einen ausführlichen Businessplan erstellen. Als erste Orientierung kannst du jedoch folgende Faustformel nutzen:
Dein Umsatz geteilt durch zwei.
Wenn du beispielsweise fünf Tage die Woche arbeitest, hättest du am Ende des Monats etwa 4.000 Euro Umsatz gemacht. Wenn du diesen durch zwei teilst, kommst du auf 2.000 Euro, die du dir selbst auszahlen kannst.
Bedenke jedoch, dass die meisten Selbstständigen nicht zu hundert Prozent ausgelastet sind und Zeit für Marketing und Buchhaltung benötigen. Auch können sie während eines Urlaubs oder bei Krankheit nicht arbeiten. Daher solltest du für deine Berechnungen immer davon ausgehen, nur in der Hälfte deiner Arbeitszeit wirklich Geld zu verdienen. Statt 4.000 Euro würdest du also nur 2.000 Euro Umsatz im Monat machen. Ziehst du davon die Ausgaben für Krankenversicherung etc. ab, landest du bei 1.000 Euro im Monat, die du dir als Gehalt auszahlen kannst. Für eine Vollzeittätigkeit wäre das viel zu wenig.
Daher benötigst du unbedingt höhere Tagessätze. 500 Euro wären für den Start eine gute Orientierung. Das heißt nicht, dass du ihn sofort verdienen wirst. Du solltest aber darauf hinarbeiten.
Wichtig: Diese Formel funktioniert gut bei Selbstständigen, die ausschließlich online arbeiten. Denn ihre Betriebskosten sind in der Regel gering, da sie abgesehen von einem Laptop und Software nur wenig für ihre Arbeit benötigen. Sobald du aber höhere Ausgaben hast (beispielsweise für Marketingkampagnen), musst du mehr Umsatz machen, um das gleiche Gehalt zu erzielen.
Die drei gängigsten Methoden, um 200 bis 500 Euro am Tag zu verdienen
Um 200 bis 500 Euro am Tag zu verdienen, stehen dir verschiedene Jobs und Geschäftsideen zur Auswahl. Im Folgenden schauen wir uns drei seriöse Möglichkeiten an:
- Freelancing
- Verkauf digitaler Produkte
- Betreiben einer Nischenseite
Freelancing
Als Freelancer bietest du deine Dienstleistung auf Rechnungsbasis an. Das heißt, du tauschst deine Arbeitszeit gegen Geld. Typische Online-Freelancer-Berufe sind unter anderem:
- Webdesigner:in
- Grafikdesigner:in
- Texter:in, Autor:in, Journalist:in
- Übersetzer:in
- Online-Marketing-Manager:in
- Social-Media-Manager:in
- Cutter:in
- Entwickler:in
- Berater:in und Coach:in
Der Vorteil beim Freelancing: Du kannst sofort starten und bereits nach kurzer Zeit ein nennenswertes Einkommen generieren. Für den Einstieg kannst du Freelancer-Jobplattformen wie Upwork, Fiverr und Junico nutzen. Dort schreiben Auftraggeber Projekte und Jobs aus, auf die du dich mit wenigen Klicks bewerben kannst. Jedoch konkurrierst du da auch mit internationalen Experten, die aufgrund geringerer Lebenshaltungskosten niedrigere Preise anbieten können.
Lukrativer sind daher Direktaufträge. Du musst zwar oft länger nach ihnen suchen und viel Marketing machen, verdienst in der Regel aber auch besser. Zudem baust du dir so einen Kundenstamm auf. Wenn du gute Arbeit leistest, werden sie dann immer wieder auf dich zukommen.
Durch die höhere Nachfrage unterstreichst du wiederum deinen Expertenstatus und kannst höhere Preise verlangen.
200 Euro pro Tag verdienen vor allem Einsteiger, während Tagessätze von 500 Euro im Mittelfeld liegen. Die Spitzentagessätze liegen je nach Branche bei etwa 1.000 Euro.
Freelancing hat aber auch einen Nachteil: Dein Einkommen ist direkt an deine Arbeitszeit gekoppelt. Wenn du krank wirst oder Urlaub machst, verdienst du nichts. Daher ist es wichtig Rücklagen zu bilden, um Durststrecken überbrücken zu können.
Tipp: Mit Tentary können deine Kunden direkt Termine und Coachings bei dir buchen. Erfahre mehr.
Digitale Produkte
Mit digitalen Produkten kannst du ebenfalls 200 bis 500 Euro pro Tag verdienen. Im Gegensatz zum Freelancing entkoppelst du dabei deine Arbeitszeit von deinem Einkommen, da du die Produkte nur einmal erstellen musst, sie aber immer wieder verkaufen kannst. Da der Verkauf über einen Online-Shop wie Tentary automatisiert stattfindet, generierst du auch dann Umsatz, wenn du im Urlaub bist oder frei hast.
Typische digitale Produkte sind unter anderem:
- eBooks
- Online-Kurse
- Templates
- Mitgliedschaften
- Digitale Dateien (PDFs, Musikdateien, Excel-Tabellen etc.)
Ein Beispiel: Du bist Experte für Google Ads und erstellst einen Online-Kurs, der kleinen Unternehmen zeigt, wie sie profitable Kampagnen schalten. Wenn du ihn 40-mal im Monat verkaufst, generierst du einen Umsatz von 10.000 Euro. Das entspricht etwa 500 Euro pro Arbeitstag. Klingt einfach, ist es aber nicht.
Die Herausforderungen liegen in der Erstellung und im Marketing. Einen hochwertigen Kurs zu produzieren, kann Wochen bis Monate dauern. Du musst Inhalte aufbereiten, Videos drehen, eine Kursplattform einrichten und Support bieten. Dann kommt der schwierigste Teil: Menschen müssen von deinem Produkt erfahren und es kaufen wollen. Ohne Reichweite über Social Media, eine E-Mail-Liste oder bezahlte Werbung verkauft sich kein Kurs.
Du musst also in Vorleistung gehen und kannst nicht sicher sein, ob das Produkt erfolgreich sein wird. Wenn es jedoch klappt, kannst du mehr verdienen als mit Freelancing.

Nischenseiten & Affiliate
Affiliate-Marketing gibt es bereits seit den 1990er-Jahren und wurde durch Amazon richtig populär. Dabei empfiehlst du ein Produkt auf deiner Website und verlinkst es mit einem Affiliate-Link. Wenn ein Nutzer auf ihn klickt und dann das Produkt kauft, bekommst du vom Shop-Betreiber eine Provision.
Um Produkte empfehlen und verlinken zu können, benötigst du jedoch eine eigene Website. Zwar könntest du Affiliate-Links auch auf deinen Social-Media-Kanälen bewerben, doch die Plattformen verbieten dies in der Regel. Inhaltlich sollte sich deine Website auf ein Nischenthema fokussieren, das nicht durch große Konkurrenten abgedeckt wird. Zudem sollten es Produkte sein, nach denen genügend Menschen online suchen, für die du dich interessierst und die bereits in Shops angeboten werden.
Ein Beispiel: Du baust eine Seite über Wanderschuhe für Kinder auf. Du schreibst Testberichte, Vergleiche und Ratgeber. Menschen suchen bei Google nach "bester Wanderschuh für Mädchen", landen auf deiner Seite, lesen deinen Artikel und klicken auf deinen Affiliate-Link. Wenn sie kaufen, bekommst du etwa drei bis zehn Prozent Provision. Bei einem Paar Schuhe für 100 Euro wären das 3 bis 10 Euro pro Verkauf.
Um 200 Euro am Tag zu verdienen, brauchst du entweder viele Verkäufe günstiger Produkte oder wenige Verkäufe teurer Produkte. Eine gut rankende Nischenseite mit solidem Traffic kann das schaffen. Manche Betreiber verdienen täglich vierstellige Beträge.
Der Haken: Google rankt neue Websites nicht über Nacht. Du musst stattdessen über Monate hinweg Content veröffentlichen, ohne Traffic oder Einnahmen zu sehen. Erst nach sechs bis zwölf Monaten, wenn Google deine Seite als vertrauenswürdig einstuft, beginnt der Traffic zu steigen. Und selbst dann gibt es keine Garantie. Algorithmus-Updates können deine Rankings zerstören.

Fazit
200 bis 500 Euro am Tag zu verdienen, ist ein realistisches Ziel, aber kein Selbstläufer. Du musst immer Arbeit hineinstecken.
Freelancing ermöglicht schnelle Einnahmen, bindet dich aber an deine Arbeitszeit. Digitale Produkte und Nischenseiten versprechen zwar passive Einkommen, benötigen aber Monate oder Jahre Vorlaufzeit. Viele erfolgreiche Online-Unternehmer kombinieren beide Ansätze. Sie nutzen aktives Einkommen, um sich ein finanzielles Fundament zu schaffen, und bauen parallel dazu passive Einkommensströme auf.
Entscheidend ist, dass du realistisch kalkulierst. Umsatz ist nicht gleich Gewinn. Steuern, Sozialabgaben und Betriebskosten schmälern deine Einnahmen erheblich. Wer das ignoriert, erlebt böse Überraschungen.
Wenn du bereit bist, hart zu arbeiten, fokussiert zu bleiben und auch nach Rückschlägen weiterzumachen, kannst du 200 bis 500 Euro pro Tag verdienen.
