65.000+ Verkäufer:innen
1.000.000+ Transaktionen
Gegründet in Deutschland. DSGVO konform.

Guides

Mit Schreiben Geld verdienen: Welche Schreibberufe wirklich funktionieren

24. Februar 2026

Eine Frau schreibt an einem Laptop und verdient dabei Geld.

Es gibt viele Möglichkeiten, mit dem Schreiben Geld zu verdienen. Wir verraten dir, welche Schreibberufe wirklich funktionieren und was gute Autor:innen ausmacht.

Inhaltsverzeichnis

  • Mit Schreiben Geld verdienen: Muss ich dafür selbstständig sein?
  • Geld mit Werbetexten verdienen
  • Geld mit SEO-Texten verdienen
  • Geld mit Skripten verdienen
  • Geld als Journalist:in verdienen
  • Geld als Fachautor:in verdienen
  • Geld mit Newslettern verdienen
  • Geld mit Ghostwriting verdienen
  • Geld mit einem Blog verdienen
  • Geld mit Büchern verdienen
  • Fazit: Es gibt viele Wege, aber keiner ist ein Selbstläufer

Texte schreiben, gutes Geld verdienen und dabei nicht einmal das Haus verlassen müssen. Für viele Menschen klingt das attraktiv. Nicht nur, weil das Schreiben ihnen Spaß macht, sondern weil sich dadurch auch der Familienalltag mit der Arbeit in Einklang bringen lässt. Beispielsweise kannst du dann schreiben, wenn die Kinder in der Schule sind. Es gibt nur wenige Jobs, bei denen das so einfach möglich ist.

Doch wie verdienst du mit deinen eigenen Texten Geld? Schließlich muss jemand anderes auch bereit sein, dafür zu zahlen.

Wir stellen dir neun Schreibberufe vor, mit denen das möglich ist und für die du auch keine Ausbildung benötigst. Das bedeutet jedoch nicht im Umkehrschluss, dass du dafür nichts können musst. Ganz im Gegenteil. Schreiben ist ein Handwerk, das viel Übung und Selbstkritik erfordert.

Im Wesentlichen musst du drei Kriterien erfüllen, um eine gute Autor:in zu werden.

  1. Handwerk: Auch wenn Schreiben nach einer künstlerischen Tätigkeit klingt, ist ein Großteil der Arbeit Handwerk. Das geht über eine saubere Rechtschreibung hinaus. Es geht ebenso darum, wie lang Sätze sein sollten, in welchem Rhythmus die Informationen übermittelt werden und wie Texte aufgebaut sein müssen, damit Menschen sie sofort verstehen.
  2. Inhalt: Wie man Texte schreibt, ist eine Sache. Worüber man sie schreibt, eine andere. Gute Autor:innen spezialisieren sich auf wenige Themen und eignen sich eine hohe Expertise an. Denn Kund:innen buchen niemanden etwas für Tech-Themen, der bisher nur über Psychologie, Kindererziehung oder Buchhaltung geschrieben hat.
  3. Distribution: Je nachdem, wo dein Text erscheinen soll, gibt es unterschiedliche Regeln zu beachten. Für Google müssen sie suchmaschinen-optimiert sein. Printtexte müssen zeilengenau in das Layout einer Seite passen. Texte für Landingpages müssen die Lesenden in wenigen Worten zu einer Handlung bewegen (z. B. sich für einen Newsletter anmelden). Gute Autor:innen sind nicht nur Expert:innen für bestimmte Themen, sondern auch für bestimmte Distributionskanäle.

Das Gute an diesen Kriterien ist: Du kannst sie alle lernen, sowohl autodidaktisch als auch über Schreibkurse und Fortbildungen. Wichtig ist nur, dass du stetig daran arbeitest. Autor:innen, die mit der Einstellung „Das kann ich ja schon alles“ durchs Berufsleben gehen, scheitern in der Regel.

Mit Schreiben Geld verdienen: Muss ich dafür selbstständig sein?

Bevor du dir nun die ersten Schreibjobs suchst, müssen wir noch eine wichtige Frage klären. Muss man sich als Autor:in zwangsläufig selbstständig machen?

Die kurze Antwort lautet: Ja, das ist fast immer so. Zwar gibt es hin und wieder Unternehmen, die Schreibende fest anstellen, in der Regel sind Autor:innen aber selbstständig. Genauer gesagt gehören sie laut dem Einkommenssteuergesetz zu den Freiberuflern in Deutschland. Das bedeutet, dass sie sich selbst um ihre Krankenversicherung, Altersvorsorge und die Steuern kümmern müssen.

Das mag zunächst abschreckend klingen, doch der Papierkram ist zumeist überschaubar. Daher solltest du dich davon nicht entmutigen lassen.

Geld mit Werbetexten verdienen

Eine Möglichkeit, mit dem Schreiben Geld zu verdienen, ist das Werbetexten, auch Copywriting genannt. Werbetexte verfolgen ein klares Ziel: Sie sollen die Lesenden zu einer bestimmten Handlung bewegen. Das kann ein Kauf, eine Anmeldung oder ein Klick sein. Der Wert eines solchen Textes ist daher gut messbar, weshalb Unternehmen für gute Werbetexte deutlich mehr zahlen als für andere Textarten.

Um in der Branche Fuß zu fassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Du kannst direkt für ein Unternehmen oder einen Selbstständigen arbeiten oder dich an eine Werbeagentur wenden. Diese haben laufenden Bedarf an Verkaufstexten und bieten je nach Größe und Kundenstamm abwechslungsreiche Projekte. Du kannst beispielsweise Landingpages, E-Mail-Sequenzen, Google-Ads-Texte, Verkaufsbriefe, Produktbeschreibungen und Social-Media-Werbeanzeigen schreiben. Wie bereits zu Beginn erklärt, lohnt sich hier eine Spezialisierung auf einige Distributionskanäle.

Geld mit SEO-Texten verdienen

Website-Betreiber haben ständig Bedarf an Texten. Beispielsweise benötigen Shops Produkttexte für ihre Verkaufsseiten und viele Unternehmen betreiben eigene Blogs und Magazine. Für diese benötigen sie regelmäßig Artikel, mit denen sie informieren und neue Kund:innen gewinnen möchten. Oft schreiben die Mitarbeiter:innen die Texte, viele Unternehmen beauftragen aber auch externe SEO-Texter:innen mit dieser Aufgabe.

Diese sind spezialisiert auf Inhalte, die für Suchmaschinen wie Google optimiert sind. Das Ziel besteht darin, dass der eigene Artikel bei relevanten Suchbegriffen weit oben in den Suchergebnissen erscheint. Um das zu erreichen, müssen SEO-Texter:innen nicht nur spannende Texte schreiben, sondern auch die Suchbegriffe an den richtigen Stellen platzieren. Zudem müssen sie einige technische Aspekte kennen, wie Ankertexte, No-Follow-Links und Headline-Gliederungen. Sie nutzen auch verschiedene SEO-Tools, um Suchbegriffe und Texte zu analysieren.

Wenn du als SEO-Texter:in starten möchtest, solltest du dir zunächst die technischen Grundlagen aneignen. Dafür gibt es viele kostenlose Möglichkeiten, wie Tutorials auf YouTube oder Blogs zu diesem Thema. Anschließend kannst du die Verantwortlichen für den Content einer Website fragen, ob sie Bedarf haben. Das sind in der Regel die Redakteur:innen, Content-Manager:innen oder Online-Marketing-Manager:innen.

Geld mit Skripten verdienen

Die Video- und Podcast-Szene hat sich mittlerweile stark professionalisiert. Es gibt Kanäle, die viel Geld in die Produktion ihrer Inhalte stecken und damit die Konsumenten begeistern. Auch wenn oft eine Hostin oder ein Host vor der Kamera oder dem Mikrofon zu sehen ist, stemmt diese Person die Produktion nicht zwangsläufig allein. Es gibt Cutter:innen, die das Material schneiden, Manager:innen, die sich um die Gästebetreuung kümmern, und auch Skript-Writer:innen. Letztere schreiben den Moderationstext.

Das Schreiben von Moderationstexten ist ein Handwerk für sich. Die Herausforderung besteht darin, dass der Text später beim Sprechen so natürlich wie möglich klingt. Zudem muss man oft auch die Bilder mitdenken und beispielsweise wissen, wann im Moderationstext zu Einspielern übergeleitet wird.

Eine Hostin moderiert ein YouTube-Video.
Die meisten Moderator:innen lesen von einem Skript ab. (Credit: Videodeck.co/ Unsplash)

Geld als Journalist:in verdienen

Journalist:in ist einer der klassischsten Schreibberufe. Du schreibst Artikel für verschiedene Medien und berichtest über gesellschaftlich relevante Themen und Ereignisse. Dementsprechend vielfältig kann dieser Beruf sein. Vor allem, wenn du sehr neugierig bist und überall Ideen für neue Artikel siehst.

Es gibt jedoch auch eine Schattenseite. Die Artikel erfordern oft eine zeitintensive Recherche, die nicht immer von Erfolg gekrönt ist. Manchmal muss eine Recherche auch abgebrochen werden, wenn sich eine Spur verläuft. Da Journalist:innen in der Regel nur pro Artikel, pro Wortzahl oder pro Zeile bezahlt werden, lohnt sich der hohe Zeiteinsatz nur selten.

Viele freie Journalist:innen arbeiten daher nebenbei in anderen Branchen, schreiben für Firmenmagazine oder gehen in die PR.

Es ist auch hilfreich, sich auf ein Thema zu spezialisieren und zur Fachautorin bzw. zum Fachautor zu werden. Dadurch können sie höhere Honorare heraushandeln.

Als Journalist:in bist du nicht nur zuhause, sondern auch auf Pressetermine. (Credit: The Climate Reality Project / Unsplash)

Geld als Fachautor:in verdienen

Fachautor:innen spezialisieren sich auf eine Nische und sind absolute Expert:innen in ihrem Fachgebiet. So kann beispielsweise jemand, der Medizin studiert hat, für Fachzeitschriften für Ärzte schreiben. Dies tun nur wenige, weshalb die Honorare deutlich höher ausfallen als in den Massenmedien. Allerdings ist der Markt für Fachautor:innen in der Regel kleiner. Es kann länger dauern, neue Kund:innen zu gewinnen.

Eine jahrelange Fachausbildung ist für die Tätigkeit als Fachautor:in aber nicht zwangsläufig erforderlich. Du kannst dich auch aktiv in ein Thema einarbeiten und Erfahrungen sammeln. Eine Autorin oder ein Autor für Drohnen muss nicht Luft- und Raumfahrttechnik studiert haben. Wichtiger ist es, viele Flugstunden zu haben und selbst an den kleinen Flugkörpern herumgeschraubt zu haben.

Geld mit Newslettern verdienen

Newsletter sind im Grunde nichts anderes als Artikel, die du per E-Mail an deine Abonnent:innen schickst. Egal, ob tägliche News-Übersichten, wöchentliche Kochrezepte oder monatliche Finanztipps – thematisch hast du viele Möglichkeiten, ihn mit Inhalt zu füllen.

Der große Vorteil ist, dass keine Algorithmen von Social Media Plattformen oder Suchmaschinen die Ausspielung verhindern. Wenn du 1.000 Abonnent:innen hast, landet die E-Mail auch in 1.000 Postfächern. Das macht Newsletter-Abonnent:innen deutlich wertvoller als Instagram-Follower:innen, die im Zweifel deine Beiträge nie zu sehen bekommen.

Mittlerweile lässt sich mit Newslettern auch gutes Geld verdienen. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder du verkaufst Werbeplätze oder deine Leser:innen abonnieren den Newsletter kostenpflichtig. Beides lässt sich mit Tentary umsetzen.

Du musst aber nicht zwangsläufig einen eigenen Newsletter starten. Der Aufbau einer Leserschaft ist langwierig und es kann lange dauern, bis du damit das erste Mal Geld verdienst. Du kannst dich stattdessen auch als Autor:in für Newsletter von Medien und Unternehmen anbieten.

Ein Screenshot zeigt, wie man bei Tentary ein Newsletter zum Verkauf anbietet.
Mit Tentary kannst du kostenpflichtige Newsletter verkaufen.  (Screenshot: Tentary.com)

Geld mit Ghostwriting verdienen

Als Ghostwriter:in schreibst du Texte, die andere unter ihrem Namen veröffentlichen. Zu den typischsten Formaten gehören Bücher, Memoiren und Reden, doch es gibt noch weitere Geschäftsfelder. So buchen beispielsweise CEOs Ghostwriter:innen für ihre LinkedIn-Beiträge oder für Gastbeiträge in bekannten Medien.

Mit Ghostwriting lässt sich gutes Geld verdienen. Die Herausforderung dabei ist, dass du in der Lage sein musst, in der Stimme einer anderen Person zu schreiben. Du musst dich also intensiv mit ihr auseinandersetzen, ihre Denkweise verstehen und dich in ihrem Fachbereich auskennen.

Es gibt auch Agenturen, die Ghostwriter vermitteln. Du solltest jedoch keine akademischen Texte wie Hausarbeiten für Studierende verfassen, da du sie damit beim Betrügen unterstützt.

Geld mit einem Blog verdienen

Eine der aufwendigsten Methoden, um mit dem Schreiben Geld zu verdienen, ist ein eigener Blog. Dort veröffentlichst du Artikel zu einem Thema, in dem du Experte bist.

Der größte Vorteil an einem Blog ist die komplette Freiheit, die du genießt. Du kannst deine Inhalte so verfassen, wie du willst, und auch das Layout und die Art der Monetarisierung frei wählen. Du kannst beispielsweise Werbebanner einbinden oder Affiliate-Marketing betreiben. Dadurch kannst du auch passiv Geld verdienen. Denn viele Blogs werden über Suchmaschinen gefunden. Artikel, die du heute schreibst, generieren noch in drei Jahren Traffic und Einnahmen, ohne dass du etwas tun musst.

Allerdings ist der Arbeitsaufwand enorm. Du musst die Artikel schreiben, dich um die Website kümmern, Werbepartner akquirieren, auf Kommentare von Lesern antworten und vieles mehr. Gleichzeitig wachsen die meisten Blogs nur langsam und tragen sich finanziell erst nach Jahren. Viele scheitern auch.

Geld mit Büchern verdienen

Wer an den Beruf des Autors oder der Autorin denkt, denkt zumeist auch an Bücher. Buchautor:innen schreiben sowohl fiktionale Werke unterschiedlicher Genres als auch Fachliteratur. Ihre Werke werden im Handel als eBooks oder in gedruckter Form verkauft.

Es gibt zwei Möglichkeiten, mit Büchern Geld zu verdienen. Entweder du suchst dir einen Verlag, der dein Buch publizieren möchte. Das ist jedoch gar nicht so leicht. Die Verlage werden mit Manuskripten überschüttet und nur wenige schaffen es ins Programm.

Die andere Möglichkeit ist das Selfpublishing. Dabei verkaufst du eBooks oder auch gedruckte Bücher, zumeist über Plattformen wie Amazon oder Tolino. Du musst dich dabei aber um alles selbst kümmern. Du schreibst nicht nur das Buch, sondern musst es auch layouten, einen Lektor beauftragen, ein Cover designen lassen und das Marketing übernehmen. Dafür verdienst du mehr an einem Exemplar. Während du bei einem Verlag in der Regel etwas 10 Prozent des Nettoladenpreises erhältst, sind es beim Selfpublishing 60 bis 70 Prozent.

Der Start als Buchautor:in dauert. Bis ein Buch geschrieben ist, können mehrere Monate bis Jahre vergehen. Zudem weißt du nicht, ob es sich verkaufen wird. Das klappt jedoch oft nicht, weil die Nische zu klein oder die Konkurrenz zu groß ist. Viele Autor:innen nutzen daher die bereits genannten anderen Varianten, um mit dem Schreiben Geld zu verdienen.

Tipp: Wenn du eBooks über Tentary verkaufst, behältst du mindesten 97,1 Prozent des Verkaufspreises. Erfahre mehr.

Fazit: Es gibt viele Wege, aber keiner ist ein Selbstläufer

Ob als Werbetexter:in, SEO-Texter:in, Ghostwriter:in oder Buchautor:in – es gibt viele Möglichkeiten, mit dem Schreiben Geld zu verdienen. Doch so romantisch die Berufe klingen, sie erfordern viel Arbeit und gehen in der Regel mit einer Selbstständigkeit einher. Zudem musst du handwerklich fit sein, dich in deinem Themenbereich gut auskennen und die Distributionskanäle verstehen.

Das Gute ist: Du musst nicht von Anfang an alles können. Wichtiger ist, dass du anfängst, stetig besser wirst und bereit bist, dich weiterzuentwickeln. Viele erfolgreiche Autor:innen haben mit einem einzigen Kunden klein angefangen.

Welche der vorgestellten Varianten die richtige für dich ist, hängt von deinen Interessen, deiner Expertise und deiner Risikobereitschaft ab. Wer schnell erste Einnahmen erzielen will, ist mit Werbetexten oder SEO-Texten gut beraten. Wer lieber langfristig aufbaut und mehr Freiheit möchte, könnte mit einem eigenen Blog oder Newsletter glücklich werden.

Schließe dich 65.000+ Verkäufer:innen an

Jetzt starten

Kostenlos testen.