Wenn du ein digitales Produkt verkaufen möchtest, benötigst du einen Online-Shop. Einen zu bauen, ist jedoch aufwendig und kostet viel Zeit und Geld. Es gibt aber eine einfachere Lösung.
Wer ein Online-Business starten möchte, der fängt zumeist mit dem Verkauf von digitalen Produkten an. Denn hier gibt es nicht nur viele lukrative Nischen, du benötigst für viele Ideen auch kein Startkapital. Zudem musst du keine Waren anschaffen, was wiederum Lagerflächen und Kosten spart.
Typische digitale Produkte sind unter anderem:
- eBooks
- Online-Kurse
- Newsletter
- Templates
- Mitgliedschaften
- Digitale Dateien (PDFs, Musikdateien, Excel-Tabellen etc.)
- Software & Apps
- Streaming-Angebote
Ein digitales Produkt zu erstellen, ist jedoch nur der erste Schritt zum erfolgreichen Online-Business. Du musst es danach auch an die Menschen bringen und hier kann es kompliziert werden.
Eigene Website bauen oder Marktplatz nutzen?
Es gibt zwei populäre Wege, wie du digitale Produkte verkaufen kannst. Entweder du baust einen eigenen Online-Shop oder du nutzt einen Marktplatz. Beide Wege haben Vor- und Nachteile, die wir kurz betrachten wollen.
Eigener Online-Shop
An einen eigenen Online-Shop denken wahrscheinlich die meisten Creator:innen, wenn sie ihr Online-Business starten wollen. In dem Fall bauen sie eine Website mit Shop-Funktion und können sie entweder programmieren (lassen) oder nutzen Baukastensysteme von Wordpress, Jimdo und anderen Anbietern. Dadurch ergeben sich folgende Vor- und Nachteile.
Nachteile
- Aufwendig und teuer: Einen Online-Shop aufzubauen, kostet viel Zeit und auch Geld, wenn du es machen lässt. Wenn du frisch ins Unternehmertum startest, fehlt in der Regel beides.
- Rechtliche Aspekte: Wenn du einen eigenen Online-Shop betreibst, bist du dafür verantwortlich, dass er alle Gesetze einhält. Das bedeutet, du musst dich unter anderem um den Datenschutz kümmern, das Widerrufsrecht berücksichtigen und ordnungsgemäße Rechnungen bei jedem Verkauf erstellen.
- Anbindung von Zahlungsanbietern: Damit deine Kund:innen bezahlen können, musst du Zahlungsanbieter wie PayPal oder Klarna anbinden. Das erfordert zusätzlich technisches Wissen.
- Wartung: In Online-Shops kommt es immer wieder zu Bugs und technischen Problemen, die du schnell reparieren musst. Wenn du es selbst nicht machen kannst oder willst, benötigst du einen Entwickler oder Dienstleister, der wiederum Geld kostet.
Vorteile
- Design und Markenauftritt: Eine Website kannst du frei gestalten und sie deiner Marke durch Schrift, Farben und Logos anpassen.
- Funktionen: Du bist nicht auf die vorgegebenen Funktionen einer Plattform beschränkt, sondern kannst deinen Shop individuell erweitern, zum Beispiel mit Newsletter-Anbindung, Kundenkonten, Rabattsystemen oder speziellen Filtermöglichkeiten, die genau zu deinem Business passen.
- Verkaufsstrategien: In deinem eigenen Shop entscheidest du selbst, wie du verkaufst. Du kannst eigene Angebote, Bundles, Abo-Modelle oder Cross-Selling-Strategien umsetzen, ohne dich an die Regeln oder Algorithmen einer fremden Plattform halten zu müssen.
- User Experience: Du hast die volle Kontrolle über die Nutzer:innenführung. So kannst du den gesamten Einkaufsprozess so gestalten, dass er intuitiv, schnell und auf deine Zielgruppe zugeschnitten ist.
- Keine Abhängigkeit von Plattformen: Da dir der Shop selbst gehört, bist du unabhängig von den Regeln, Gebühren oder Änderungen Dritter. Du läufst nicht Gefahr, dass sich Algorithmen, Konditionen oder Nutzungsbedingungen einer Plattform ändern und dein Business dadurch beeinträchtigt wird.
Marktplatz für digitale Produkte
Neben dem eigenen Online-Shop entscheiden sich viele Creator:innen für Marktplätze wie Udemy und Etsy, um ihre digitalen Produkte zu verkaufen. Dabei lädst du dein Produkt hoch und Kund:innen können es über die Suchfunktion und dem Algorithmus entdecken und kaufen. Dadurch ergeben sich folgende Vor- und Nachteile.
Nachteile
- Abhängigkeit von der Plattform: Du bist an die Regeln, Gebühren und Algorithmen des Marktplatzes gebunden. Ändern die Betreiber:innen zum Beispiel die Konditionen oder sperren dein Konto, hast du kaum Einfluss darauf und dein gesamtes Business kann davon betroffen sein.
- Algorithmen: Das beste Produkt verkauft sich nicht, wenn es nicht gefunden wird. Welche Produkte jedoch sichtbar werden, bestimmen die Algorithmen der jeweiligen Marktplätze. Oft zeigen sie deine Angebote erst an guten Positionen an, wenn sie bereits jemand gekauft oder Bewertungen hinterlassen hat.
- Gebühren: Für jeden Verkauf sowie manchmal auch für das Einstellen von Produkten fallen Gebühren an. Diese schmälern deinen Gewinn und sind bei einem hohen Verkaufsvolumen nicht zu unterschätzen.
- Eingeschränkter Markenauftritt: Das Design deines Shops ist meist vorgegeben. Du kannst zwar Produktfotos oder Beschreibungstexte anpassen, hast aber deutlich weniger gestalterische Freiheit als bei einer eigenen Website.
- Starke Konkurrenz: Da viele Verkäufer:innen auf derselben Plattform um Sichtbarkeit konkurrieren, ist es schwieriger, aus der Masse herauszustechen und von Kund:innen gefunden zu werden.
Vorteile
- Schneller Einstieg: Du kannst innerhalb kurzer Zeit digitale Produkte verkaufen, ohne Programmierkenntnisse oder technisches Vorwissen zu benötigen.
- Vorhandene Reichweite: Die Plattformen haben bereits eine Nutzer:innenbasis. Dadurch können potenzielle Kund:innen dein Angebot finden, ohne dass du selbst viel Marketing betreiben musst.
- Geringeres technisches Risiko: Zahlungsabwicklung, Hosting und viele rechtliche Grundfunktionen übernimmt die Plattform für dich. Das reduziert den Aufwand für Wartung und technische Umsetzung erheblich.
- Vertrauen der Kund:innen: Bekannte Plattformen genießen oft schon ein gewisses Vertrauen bei Käufer:innen, was den Verkauf erleichtern kann.
Tentary: Die einfachste Art einen eigenen Online-Shop zu erstellen
Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, wie du schnell und unkompliziert deine digitalen Produkte verkaufen kannst: mit All-in-One-Lösungen wie Tentary. Mit ihnen kannst du einen eigenen Online-Shop mit eigener URL und vielen Funktionen erstellen. Gleichzeitig übernehmen die Betreiber:innen die rechtlichen Aspekte, die Zahlungsabwicklung und kümmern sich um alles Technische. Du musst lediglich zum Start den Shop einmal aufsetzen, deine digitalen Produkte anlegen und kannst dich danach ganz auf das Marketing fokussieren.
Zudem kannst du …
- … dein eigenes Design wählen.
- … Newsletter anbinden.
- … Mitgliedschaften mit monatlichen oder jährlichen Zahlungen anbieten.
- … und noch vieles mehr …

Mehr verkaufen mit diesen Tricks
Sobald du dein Online-Shop aufgesetzt und deine ersten Produkte angelegt hast, musst du dich ans Verkaufen machen. Dazu kannst du verschiedene Marketing-Tools nutzen, mit denen du neue Kund:innen erreichst. Folgende sind für den Start hilfreich und lassen sich alle mit Tentary umsetzen.
Der richtige Verkaufstext
Wenn du eine Seite für dein digitales Produkt anlegst, entscheidet oft der Verkaufstext darüber, ob aus Interessent:innen tatsächlich Käufer:innen werden.
Ein guter Verkaufstext spricht die Bedürfnisse und Wünsche der Zielgruppe an, baut Vertrauen auf und reduziert mögliche Kaufhindernisse. Denn sein Ziel ist es, den Kunden nicht nur über die Eigenschaften eines Produkts aufzuklären, sondern den konkreten Mehrwert verständlich zu machen und ihn zum Kauf zu motivieren.
Es ist daher wichtig, dass du dir Zeit für den Text nimmst. Hier einige Tipps, worauf du beim Schreiben achten solltest:
- Beginne mit einem starken Einstieg: Die ersten Sätze sollten Aufmerksamkeit erzeugen und den Leser:innen neugierig auf das Produkt machen.
- Nutze eine klare und einfache Sprache: Vermeide komplizierte Begriffe und lange und verschachtelte Sätze.
- Hebe den Nutzen hervor: Beschreibe nicht nur die Eigenschaften des Produkts, sondern vor allem, welchen Vorteil die Kund:innen davon haben.
- Optimiere für Suchmaschinen (SEO): Verwende wichtige Suchbegriffe im Text, damit das Produkt besser gefunden wird.
- Füge eine klare Handlungsaufforderung hinzu: Ermutige den Kunden zum nächsten Schritt, z. B. zum Kauf, zur Anfrage oder zum Ausprobieren.

Streichpreise
Streichpreise sind ein bewährtes psychologisches Mittel, um den Wert deines Produkts sichtbar zu machen und Kaufanreize zu setzen. Dabei zeigst du den ursprünglichen Preis durchgestrichen neben dem reduzierten Preis an. Auf diese Weise wird die Ersparnis auf einen Blick deutlich.
Das funktioniert, weil Menschen Preise selten absolut, sondern meist im Vergleich bewerten. Ein Produkt für 49 Euro wirkt neutral, doch wenn daneben „statt 79 Euro“ steht, empfinden Kund:innen den Preis als besonders attraktiv und das Gefühl, ein gutes Geschäft zu machen, steigt deutlich.
Wichtig ist dabei, dass der ursprüngliche Preis glaubwürdig bleibt. Wenn du ständig mit stark reduzierten Preisen wirbst, verlieren Streichpreise ihre Wirkung und Kund:innen vertrauen der Aktion nicht mehr. Setze sie deshalb gezielt ein, etwa bei Produktlaunches, saisonalen Aktionen oder zeitlich begrenzten Kampagnen.
Order Bumps
Ein Order Bump ist ein zusätzliches Angebot, das deinen Kund:innen direkt im Checkout-Prozess angezeigt wird. Mit einem einzigen Klick können sie es zu ihrer Bestellung hinzufügen, ohne den Kaufprozess zu unterbrechen. Das macht Order Bumps besonders effektiv, denn die Kaufentscheidung ist bereits gefallen und die Hürde für einen Zusatzkauf ist minimal.
Ein Beispiel: Wenn du ein E-Book zum Thema Ernährung verkaufst, könntest du im Checkout einen passenden Rezeptplaner als Order Bump anbieten.
Wichtig ist, dass das Zusatzprodukt thematisch zum Hauptkauf passt und einen klaren Mehrwert bietet. Ansonsten wirkt es aufdringlich statt hilfreich. Auch der Preis sollte niedriger sein als der des Hauptprodukts, damit die Kaufentscheidung leichtfällt.
Mehr Infos zu Order Bumps bei Tentary

Rabattcodes
Rabatte sind eines der bekanntesten Mittel, um Kaufanreize zu schaffen und neue Kund:innen zu gewinnen und bestehende zu halten. Sie funktionieren, weil sie ein Gefühl der Dringlichkeit und eines besonderen Vorteils erzeugen.
Damit Kund:innen bei dir einen Rabatt geltend machen können, verwende am besten Rabattcodes (Gutscheine). Diese kannst du während Marketingaktionen verteilen und somit genau ermitteln, welche Kampagne gut funktioniert hat und welche nicht. Denn die Rabattaktionen kannst du zeitlich begrenzen. Zudem kannst du sie gezielt einsetzen, um beispielsweise nur Bestandskund:innen oder deinen Newsletter-Abonnent:innen einen Rabatt zu geben. Das stärkt die Bindung.
Es gibt zwei verschiedene Arten von Rabatten, die du geben kannst:
- Prozentuale Rabatte: Hierbei gibst du beispielsweise 10 Prozent auf ein Produkt oder den gesamten Einkauf. Diese Art eignet sich gut für höherpreisige Produkte.
- Absolute Rabatte: Hierbei gibst du einen festen Betrag Rabatt, beispielsweise 10 Euro. Diese Art eignet sich gut für günstigere Produkte.
Achte darauf, Rabatte gezielt einzusetzen, statt sie dauerhaft anzubieten. Ansonsten gewöhnen sich Kund:innen daran und warten grundsätzlich auf reduzierte Preise, statt zum regulären Preis zu kaufen.
Mehr Infos zu Rabattcodes bei Tentary

Landingpages
Eine Landingpage ist eine speziell gestaltete Seite, die auf ein einziges Ziel ausgerichtet ist: die Conversion. Abhängig davon, was du mit der Seite erreichen möchtest, kann sie beispielsweise ein Kauf, eine Anmeldung oder eine andere gewünschte Handlung sein. Anders als deine allgemeine Website lenkt die Landingpage die volle Aufmerksamkeit deiner Besucher:innen auf ein bestimmtes Produkt oder Angebot, ohne Ablenkung durch Navigation oder andere Inhalte.
Für eine wirkungsvolle Landingpage solltest du mit einer klaren, aufmerksamkeitsstarken Headline starten, die sofort den Nutzen deines Angebots kommuniziert. Darauf folgen die wichtigsten Vorteile, idealerweise unterstützt durch Bilder oder Videos, die dein Produkt greifbar machen. Kund:innenstimmen, Bewertungen oder Erfolgsgeschichten schaffen zusätzliches Vertrauen und nehmen Zweifel. Ein gut sichtbarer Call-to-Action-Button, der sich farblich abhebt, sollte mehrfach auf der Seite platziert sein, damit Besucher:innen jederzeit einfach zum Kauf gelangen.
Halte die Seite zudem übersichtlich und vermeide zu viel Text, denn kurze, prägnante Absätze und Stichpunkte lassen sich schneller erfassen.
Landingpages eignen sich besonders gut für Produktlaunches, Rabattaktionen oder um gezielt Traffic aus Werbeanzeigen oder Social Media zu bündeln. So kannst du deine Marketingmaßnahmen effizient auf ein konkretes Verkaufsziel ausrichten und die Wahrscheinlichkeit eines Kaufabschlusses deutlich erhöhen.
Mehr Infos zu Landingpages bei Tentary

Affiliate-Programm starten
Mit einem Affiliate-Programm ermunterst du Creator:innen, Blogger:innen oder Influencer:innen dazu, deine Produkte online zu bewerben. Kommt dann ein Verkauf zustande, zahlst du ihnen dafür eine kleine Provision.
Für dich als Anbieter:in hat das einen großen Vorteil: Du zahlst nur bei tatsächlichen Verkäufen und kannst die Provision in deiner Preisgestaltung berücksichtigen. Das Risiko bleibt also gering, während deine Reichweite steigt.
Dennoch ist diese Form des Marketings kein Selbstläufer. Zum einen musst du neue Partner:innen gewinnen, die das Produkt für dich bewerben und zu deiner Zielgruppe passen. Zum anderen solltest du eine attraktive Provision festlegen, damit die Partner:innen auch Lust bekommen, an deinem Programm teilzunehmen. Üblich sind je nach Branche und Produktart zwischen 10 und 40 Prozent. Hilfreich sind auch Materialien wie Grafiken, Textvorlagen oder Produktbilder, damit sie dein Angebot einfach bewerben können.
Mehr Infos zu Affiliate-Programmen bei Tentary
E-Mail-Marketing
E-Mail-Marketing gehört zu den effektivsten Werkzeugen, wie wir in einem Blog-Beitrag bereits genauer beleuchtet haben. Das Ziel ist es, Mail-Adressen von potenziellen und bestehenden Kund:innen zu sammeln und sie per Mail regelmäßig über neue Produkte zu informieren. Der große Vorteil gegenüber Social Media und klassischer Werbung ist, dass du alle deine Abonnent:innen auch wirklich erreichst. Es gibt keinen Algorithmus, der die Ausspielung verhindert.
Dafür musst du jedoch Zeit investieren, um erst neue Leser:innen zu überzeugen, ihre Mail-Adresse herzugeben. Das kann beispielsweise mit einem kostenlosen Freebie wie einem Mini-E-Book oder einer Checkliste geschehen. Danach kommt es auf regelmäßige, wertvolle Inhalte an. Diese kannst du mithilfe von Automatisierungen ausspielen und auf diese Weise Arbeit sparen. Beispielsweise kannst du eine Willkommens-Sequenz einrichten. Meldet sich jemand an, erhält er eine Reihe automatisierter E-Mails, die dein Angebot sowie dich als Person vorstellen.
Für den Verkauf selbst eignen sich gezielte Kampagnen, etwa rund um einen Produktlaunch. So baust du Spannung auf, kannst dein Produkt und seine Vorteile ausführlich erklären und schließlich zum Kauf auffordern.
Mehr Infos zu E-Mail-Marketing bei Tentary

Fazit
Wer ins Online-Business mit digitalen Produkten starten möchte, steht üblicherweise vor der Wahl zwischen einem eigenen Online-Shop und einem Marktplatz. Beide Wege bringen jedoch deutliche Nachteile mit sich. Ein eigener Shop kostet zu Beginn viel Zeit, Geld und technisches Know-how, während Marktplätze dich in Sachen Design, Gebühren und Sichtbarkeit von fremden Regeln und Algorithmen abhängig machen. Gerade für Einsteiger:innen, denen es meist an Kapital, Zeit und Erfahrung fehlt, sind das erhebliche Hürden.
Genau hier setzen All-in-One-Lösungen wie Tentary an. Sie vereinen die Vorteile beider Modelle, ohne deren Schwächen mitzunehmen. Du bekommst einen eigenen Shop mit eigener URL, individuellem Design und voller Kontrolle über deine Verkaufsstrategien, gleichzeitig übernehmen die Betreiber:innen die komplizierten Aspekte wie Zahlungsabwicklung, rechtliche Vorgaben und technische Wartung. Dadurch sparst du dir den aufwendigen Aufbau eines eigenen Systems und bist trotzdem nicht von den Algorithmen und Gebühren einer fremden Plattform abhängig.